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30. Mai 2009

Letztes Wochenende habe ich mir aus Unachtsamkeit die libcurl auf meinem Freerunner zerschossen. Ich wollte nur „InTone“ installieren und hätte vielleicht die „This may break your system“-Warnungen ernst nehmen sollen. „Da testest Du jetzt gleich mal das neue OM2009″ war mein Gedanke. Ein Installieren von OM2009 in den NAND-Flash war die Folge. Nach einer Woche macht sich Ernüchterung breit.

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Wenn einem ICQ den Tag versauen will, ….

17. März 2009

indem mal wieder eine neue Client-ID verlangt wird, sollte man gleich zurückschießen ;)

Seit letzter Woche funktionieren bei mir Kopete (KDE 4.1) und Pidgin nicht mehr. Ich bekomme nur die Nachricht, mein Client sei zu alt. Natürlich liegts wieder daran, dass die ICQ-Server die von mir geschickte Client-ID gesperrt haben, um alternative Clients auszuschließen. Doch Hilfe naht: Man muss nur in der Datei ~/.kde4/share/config/kopeterc den ICQ-Eintrag ändern. Bei mir half schon ein einfaches Inkrementieren der ClientID von 266 auf 267. Dann gehts wieder :) Hier noch der Auszug aus meiner kopeterc:


...
[ICQVersion]
Build=1042
ClientId=267
ClientString=ICQ Client
Country=us
Lang=en
Major=6
Minor=5
Other=0
Point=0
...

Wenn ich nicht zu viele ICQ-Kontakte hätte, wäre ich ja schon komplett auf Jabber und Skype umgestiegen. Wer will schon so einen mit Werbung verseuchten und schneckenlangsamen Messenger. Und das Protokoll ist nicht der Brüller. Aber die Altlasten halt wieder ;)


Howto: Fetchmail, Postfix, Procmail, Dovecot auf der SLUG

25. Februar 2009

Vor einigen Wochen hat mich es mal wieder extrem angekotzt, dass bei meinen verschiedenen Mailkonten Probleme auftraten. Web.de lässt sich nur alle 15 Minuten abfragen, AOL bringt KMail ständig zum Absturz, usw. Außerdem wäre eine automatische Verteilung und Filterung schön, da im Moment alles quer durcheinander auf meinen Konten eingeht. Die Filtermöglichkeiten von KMail gefallen mir nicht wirklich…

Als Lösung habe ich auserkoren, meine SLUG als Mailserver einzurichten, um alle Mails dort zu sammeln und im Netzwerk bereit zu stellen. Versand über die SLUG sollte auch möglich sein.

Der erste Schritt war nun, sich in die Mailserver-Konfiguration unter Linux einzulesen. Hier habe ich schnell gemerkt, dass dies bei weitem nicht trivial ist (für nen Nicht-Admin ;) ). Zu verstehen, wie die verschiedene Programme eines Mailservers funktionieren hat einige Zeitgedauert, die Einrichtung noch länger. Ich fange also mal ganz von vorn an:

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IT IS DONE – naja, fast

18. Januar 2009

Nach endlosen Monaten des Wartens, des Hoffen und Bangens hat der Korrektor meiner Diplomarbeit endlich seinen Winterschlaf beendet und eine Note vergeben. Vielleicht haben ihn auch meine ständigen Anrufe so weit genervt, dass er die Arbeit abgeschlossen hat :) Nun denn, die Note möchte ich zwar öffentlich kundtun, aber natürlich nicht im Klartext ;) Die folgende Formel hat die Note als Ergebnis (Rundung auf 2 Nachkommastellen):

formel_note

Damit habe ich aber das Diplomzeugnis noch nicht in der Hand. Jetzt müssen erst noch alle Offiziellen darauf unterschreiben und dann bekomme ich es :(


Freerunner-Akkulaufzeit

27. Dezember 2008

Nachdem ich jetzt das Freerunner eine Zeit lang getestet habe, kann ich nur sagen, dass sich die von mir geschätzten 50 Stunden Standby leider nicht bestätigen lassen. Ich hatte das Freerunner an einem Tag um 16 Uhr bis auf 100% aufgeladen und dann in den Suspend geschickt. Danach hab ich nicht telefoniert oder was gespielt, sondern nur ab und zu auf die Uhr und den Akkustand des Handys geschaut. Über Nacht war das Handy ebenfalls im Suspend-Modus. Am nächsten Abend um 19 Uhr hab ich das Handy wieder an das Ladekabel angeschlossen, da hatte es noch 10% Akkukapazität. Es hat also in 27 Stunden 90% seiner Batteriekapazität verbraucht, macht also 3,33% pro Stunde.

Um diese Akkulaufzeit zu erreichen, habe ich die SD-Karte herausgenommen. Vorher war die Laufzeit noch kürzer. Ich bin jetzt gerade dabei, mich mit den Linux-Runleveln zu beschäftigen, damit ich nicht benötigte Demons wie den GESD abschalten kann. GESD verbraucht im Leerlauf 15% CPU-Last (!), was mir etwas zu viel ist, da ich die Gestensteuerung auch nicht benutze. Eine schöne Beschreibung von Linux-Runlevels und Demons befindet sich hier. GESD lässt sich mit einem einfachen „update-rc.d -f gesd-neo2 remove“ entfernen.


Backup-Lösungen für Linux

25. Dezember 2008

Seit meine SLUG läuft beschäftige ich mich nun intensiv damit, wie ich sie sinnvoll für Backups nutzen kann. Ziel wäre, dass das Home-Verzeichnis meines Arbeitsrechners automatisiert auf der SLUG „gebackupt“ wird. Ich habe jetzt schon mehrere Lösungen betrachtet, doch irgendwie stellen mich die nicht zufrieden.

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OM2008.12

21. Dezember 2008

Da soll nochmal einer behaupten, mit dem Openmoko-Projekt ginge nix vorwärts. Ich war ehrlich gesagt sehr erstaunt, als ich auf der Openmoko-Hauptseite die Bekanntgabe von OM2008.12 gelesen habe (hier zu finden). Da mein installiertes FDOM aber jetzt sehr gut funktionert, hab ich schon etwas Berührungsängste mit der neuen Version, vor allem, da die gefixten Bugs nicht unbedingt sooooo wichtig sind. Wichtiger sind mir da eher die Verbesserungen von FDOM, weshalb ich jetzt erst mal warten werden, bis es FDOM basierend auf OM2008.12 gibt.


Diplomarbeitsgeburtswehen

19. Dezember 2008

So langsam verlier ich die Geduld, mein Betreuer ist nun schon seit Anfang August damit beauftragt, meine Diplomarbeit zu korrigieren. Leider scheint es für ihn keine hohe Priorität zu haben. In einem Anruf letzte Woche hat er mir noch hoch und heilig versprochen, ich würde meine Note bis Weihnachten bekommen. Da ich ihn nicht mehr am Telefon erreiche (wahrscheinlich schläft er zu tief), hab ich mal im Studienbüro nachgefragt. Die wissen natürlich noch von nichts. Ich könnte platzen :( Es hilft wohl jetzt nur noch, jeden Tag, jede Stunde, bei ihm im Büro und am Handy anzurufen. Mal schaun, wie lange es dauert, bis er aufwacht … ich meine, bis er genervt genug ist, die Arbeit abzuschließen.


Nach einer Woche Openmoko …

18. Dezember 2008

Nachdem ich jetzt seit einer Woche die Distribution OM 2008.9 im Einsatz hatte, tritt bei mir langsam Ernüchterung ein. Es gibt doch noch eine Reihe von Problemen, die das Handy für eine normale Nutzung noch nicht qualifizieren.

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TangoGPS und Google Maps

14. Dezember 2008

Für das Neo Freerunner gibt es eine gut Location-Software namen TangoGPS. Sie kann mit dem GPS Empfänger die Position bestimmen und auf einer Karte anzeigen. Karten kann man sich aus dem Internet holen. Vorkonfiguriert ist leider nur OpenStreetMap, welches wie mir scheint vor allem in ländlichen Gegenden nicht besonders gut ist. Mein Wohnort taucht z.B. gar nicht auf.

Mit etwas stöbern im OpenMoko-Wiki und in der Mailinglisten habe ich nun auch Google Maps importieren können. Man muss nur ein neues Repository erstellen und als URL http://mt1.google.com/mt?&x=%d&y=%d&zoom=%d angeben. Danach noch den Zoom invertieren und voila, es funktioniert. Die Karten werden automatisch in dem Cache-Verzeichnis abgelegt und müssen nicht extra gespeichert werden.