Heute Abend war mir ein bisschen langweilig
Und was macht man da als Freerunner-User? Genau, man flasht sich ne neue Distribution
Für diesen Abend habe ich QTMoko V14 auserkoren, einen Debian-basierten QTopia-Ableger.

QTMoko Homescreen
Heute Abend war mir ein bisschen langweilig
Und was macht man da als Freerunner-User? Genau, man flasht sich ne neue Distribution
Für diesen Abend habe ich QTMoko V14 auserkoren, einen Debian-basierten QTopia-Ableger.

QTMoko Homescreen
Für Maemo gibt es einen kleinen Last.fm-Client, der auch auf Openmoko portiert wurde: Vagalume. Heute morgen hab ich diesen mal ausprobiert. Die aktuellste Version liegt im SHR-Repo, allerdings fehlen noch einige GStreamer-Plugins, damit das Programm läuft. Wenn auf der Kommandozeile folgendes erscheint, muss man diese noch nachträglich installieren:
** (vagalume:1746): DEBUG: Creating GStreamer element mad: ERROR ** (vagalume:1746): DEBUG: Creating GStreamer element audioconvert: ERROR ** (vagalume:1746): DEBUG: Creating GStreamer element autoaudiosink: ERROR ** (vagalume:1746): DEBUG: Creating GStreamer element alsasink: ERROR ** (vagalume:1723): CRITICAL **: Error creating GStreamer elements
Die Installation der Packete gst-plugin-mad, gst-plugin-audioconvert und gst-plugin-alsa behebt diese Fehler. Sobald ich die Screenshot-Anwendung auch habe, gibts hier mal ein paar Shots davon.
Nun also doch. Seit vorgestern bin ich glücklicher User von SHR-Unstable (Version vom 08.08.). Ich bin regelrecht begeistert, wie stabil und zuverlässig das System nach einigen Anpassungen läuft. Nur von opkg-cl upgrade sollte man die Finger lassen
Nach dem Einbinden der Jalimo-Repos installieren sich jetzt auch alle Java-VMs und die SWT- bzw. Java-DBus-Packages.
Wunderbar. Der Urlaub ist gerettet. Die Basteleien mögen beginnen
Nun habe ich eine praktikable Lösung gefunden. Network-Manager deinstallieren, WICD installieren, /etc/network/interfaces anpassen, wie im Openmoko-Wiki beschrieben. Voila, und schon gehts ohne Probleme.
Schon vor einigen Wochen habe ich nach der erfolgreichen Kubuntu-Installation gleich mal den Freerunner mit OM2008.12 per USB verbunden. Leider ging danach alles schief
Der Network-Manager meldete ein neues Gerät, gleichzeitig stürtzte aber die Plasma-Oberfläche ab. Danach meldete der Network-Manager, dass die Verbindung fehlgeschlagen war. Leider waren die Informationen im Wiki nicht sehr hilfreich. Alle Anpassungen (UDev, Hotplug, etc.) funktionierten nicht stabil.
Gerade wollte in TangoGPS die Maps für München herunterladen. Leider scheint Google mal wieder das URL Format für die Maps-Abfrage umgestellt zu haben. Die alte URL und die hier beschriebenen funktionieren leider nicht mehr. Stattdessen scheinen die URLs die xyz-Daten nicht mehr im Klartext zu übergeben. Die neue Beispiel-URL aus dem Maps-Quelltext sagt mir nämlich nix: http://mt0.google.com/vt/v\x3dw2t.97\x26hl\x3dde\x26. Da hilft wohl nix, ab jetzt wird OpenStreetMap verwendet, auch wenn mein Heimatort noch nicht darin verzeichnet ist (das war der Grund weshalb ich Google genutzt hatte). Aber München gibts schon
Letztes Wochenende habe ich mir aus Unachtsamkeit die libcurl auf meinem Freerunner zerschossen. Ich wollte nur „InTone“ installieren und hätte vielleicht die „This may break your system“-Warnungen ernst nehmen sollen. „Da testest Du jetzt gleich mal das neue OM2009″ war mein Gedanke. Ein Installieren von OM2009 in den NAND-Flash war die Folge. Nach einer Woche macht sich Ernüchterung breit.
Nachdem ich jetzt das Freerunner eine Zeit lang getestet habe, kann ich nur sagen, dass sich die von mir geschätzten 50 Stunden Standby leider nicht bestätigen lassen. Ich hatte das Freerunner an einem Tag um 16 Uhr bis auf 100% aufgeladen und dann in den Suspend geschickt. Danach hab ich nicht telefoniert oder was gespielt, sondern nur ab und zu auf die Uhr und den Akkustand des Handys geschaut. Über Nacht war das Handy ebenfalls im Suspend-Modus. Am nächsten Abend um 19 Uhr hab ich das Handy wieder an das Ladekabel angeschlossen, da hatte es noch 10% Akkukapazität. Es hat also in 27 Stunden 90% seiner Batteriekapazität verbraucht, macht also 3,33% pro Stunde.
Um diese Akkulaufzeit zu erreichen, habe ich die SD-Karte herausgenommen. Vorher war die Laufzeit noch kürzer. Ich bin jetzt gerade dabei, mich mit den Linux-Runleveln zu beschäftigen, damit ich nicht benötigte Demons wie den GESD abschalten kann. GESD verbraucht im Leerlauf 15% CPU-Last (!), was mir etwas zu viel ist, da ich die Gestensteuerung auch nicht benutze. Eine schöne Beschreibung von Linux-Runlevels und Demons befindet sich hier. GESD lässt sich mit einem einfachen „update-rc.d -f gesd-neo2 remove“ entfernen.
Da soll nochmal einer behaupten, mit dem Openmoko-Projekt ginge nix vorwärts. Ich war ehrlich gesagt sehr erstaunt, als ich auf der Openmoko-Hauptseite die Bekanntgabe von OM2008.12 gelesen habe (hier zu finden). Da mein installiertes FDOM aber jetzt sehr gut funktionert, hab ich schon etwas Berührungsängste mit der neuen Version, vor allem, da die gefixten Bugs nicht unbedingt sooooo wichtig sind. Wichtiger sind mir da eher die Verbesserungen von FDOM, weshalb ich jetzt erst mal warten werden, bis es FDOM basierend auf OM2008.12 gibt.
Nachdem ich jetzt seit einer Woche die Distribution OM 2008.9 im Einsatz hatte, tritt bei mir langsam Ernüchterung ein. Es gibt doch noch eine Reihe von Problemen, die das Handy für eine normale Nutzung noch nicht qualifizieren.